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Das Schloss Dieskau wurde maßgeblich unter Hieronymus von Dieskau (1565-1625) als dreigeschossige Renaissance-Anlage erbaut. In späteren Jahrhunderten erfolgten immer wieder zeitgenössische Umbauten.

Zum Schlossensemble gehört auch die ursprünglich romanische, 1725 im Barockstil erneuerte Kirche St. Anna.

Der 67 Hektar große Park entstand von 1778 bis 1784 in Zusammenarbeit von Carl Christoph von Hoffmann, zu dieser Zeit Schlossherr in Dieskau, und Gottlieb Schoch. Die Wörlitzer Anlagen standen dabei Pate. In einer für die Zeit der Aufklärung typischen, weitläufigen Art der Landschaftsgestaltung wurde die Aue des Reidebachs geschickt eingebunden und durch terrassenförmig angelegte Teiche und Kanäle betont.

Über Wege und Sitzplätze erschlossen sich dem Besucher viele reizvolle Sichten in den "Pleasure Ground" direkt am Schloss sowie auf Kleinarchitekturen und auf Kunstwerke rings um den großen Mühlteich. Dazu gehörten u.a. ein chinesisches Wasserhaus und ein otahitisches Badehaus. Schmuckurnen und Obelisken waren Freunden und Verwandten von Hoffmann gewidmet. Nach 1945 verwilderte der Park: Sichtachsen wuchsen zu, Teiche und Kanäle verlandeten, Baulichkeiten verfielen und wurden abgerissen.

Seit 1998 wird der Park durch die Gemeinde Kabelsketal mit Unterstützung des Fördervereins "Park Dieskau" in ausgewählten Teilbereichen wiederhergestellt. Für viele, teils seltene, heimische Pflanzen- und Tierarten, darunter etwa 90 Brutvogelarten, stellt der Park einen wertvollen Lebensraum dar.

Öffnungszeiten
Park ganzjährig frei zugänglich
Schloss nur geöffnet zu Führungen

Kontakt
Schlosspark Dieskau
Schlossplatz
06184 Kabelsketal/OT Dieskau
Telefon: 0345-58299181
E-Mail: info@park-dieskau.de
Internet: www.park-dieskau.de