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Hier investiert Europa

Interaktives Storytelling im touristischen Marketing der Region Saale-Unstrut

Kaum ein Thema verbinden wir mehr mit positiven Erfahrungen, Emotionen und Stories als Urlaub. Es ist meist DAS Highlight im Jahr. Die Auszeit vom Alltag lässt uns in eine andere Welt abtauchen. Die reiche Historie, die beeindruckende Landschaft und das vielfältige touristische Angebot in Saale-Unstrut eignen sich hervorragend, um den Kunden mit Storytelling emotional zu packen. Doch wie kann es uns gelingen, den Aufenthalt des Gastes noch spannender, noch erlebnisreicher und noch nachhaltiger zu gestalten als bisher? Wie schaffen wir es, dem Gast eine neue Welt zu eröffnen und dadurch eine emotionale Bindung zwischen ihm und der Region aufzubauen, die längerfristig wirkt und ihn wiederholt zu einer Reise nach Saale-Unstrut bewegt?

Die Antwort: Suddenlife Gaming!

Ab 2021 soll über eine WebApp eine interaktive Geschichte vermittelt werden, die Besucher*innen der Region Saale-Unstrut einen zusätzlichen, narrativen Erlebnis-Mehrwert bietet. Dabei werden (historische) Fakten und aus Marketingsicht relevante Informationen innerhalb einer Basisnarration verbunden und unmittelbar erfahrbar gemacht.

Mit dem Projekt verfolgte Zielsetzungen:

  • Schaffung eines Angebots, das Reisenden eine neue Erlebnisdimension bietet und die Geschichte vom Mittelalter bis in die Moderne erlebbar macht.
  • Vernetzung von unterschiedlichen Orten, Sehenswürdigkeiten, Leistungsträgern (KMUs)
  • Besonderer Fokus auf das UNESCO-Welterbe Naumburger Dom: Gezielte Lenkung von diesem (erzählerischen) Zentrum in die Peripherie bzw. spielerische Hinführung zu Orten, die reizvoll, jedoch eher unbekannt sind, kann forciert werden.
  • Nachhaltige und unterhaltsame Vermittlung von Informationen durch Mix aus Storytelling und Gamification
  • Vermittlung von wichtigen Marketing-Attributen & regionaler Identität
  • Forcierung von viralen Effekten (Schwerpunkt: Empfehlungsmarketing)
  • Steilvorlagen für PR & Social Media Kommunikation
  • Kombination ortsgebundener und ortsunabhängiger (digitaler) Elemente innerhalb der interaktiven Geschichte
  • Mögliche Einbeziehung von Einzelhandel, Gastgebern und weiteren Leistungsträgern

Die Geschichte muss also unterschiedliche Orte, Stationen und Leistungsträger vernetzen. Sie vermittelt damit im Zusammenhang stehende Informationen auf unterhaltsame und eingängige Weise.

Nachdem sich die Teilnehmer*innen für die Benutzung der WebApp registriert haben, können sie innerhalb dieser aktiv und zu einem integrativen Teil des Storytellings werden. Dafür muss die Geschichte in der Lage sein, auf Teilnehmer*innen-Aktionen zu reagieren. Das soll in einem Aufgabe-Lösungs-Schema umgesetzt werden. Diese Interaktion soll durch die Erzählmechanik Suddenlife Gaming hergestellt werden

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Umsetzung des Contentmanagements als Bestandteil der Digitalisierungsstrategie Saale-Unstrut beim Saale-Unstrut-Tourismus e.V. in Naumburg – Personalstelle und Contentproduktion

Digitalisierung verstehen wir nicht nur als Aufgabe eines touristischen Unternehmens, sondern einer gesamten Reiseregion. Es ist etwas, das vorgelebt werden muss. Hierbei beschränkt sich die Digitalisierung nicht nur auf das Marketing, die Kommunikation oder den Vertrieb. Vielmehr müssen traditionelle Arbeitsweisen und Strukturen überdacht werden, um auf die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, richtig reagieren zu können.

Viele Tourismusorganisationen und -betriebe haben den Bedarf an digitalen Angeboten durchaus erkannt, verfügen derzeit aber nicht über die passenden Strukturen, um die Potenziale der Digitalisierung auch zu nutzen. Auch in Saale-Unstrut ist dies zu beobachten. Daher gilt es alle Arbeitsweisen und Strukturen kritisch zu überdenken und neue Prioritäten zu setzen.

Dieser gesamtheitliche Prozess der Digitalisierung in der Reiseregion Saale-Unstrut wurde in der Digitalisierungsstrategie Saale-Unstrut festgeschrieben.

Eine zentrale Rolle in der Digitalisierung des Tourismus nimmt die digitale Verwaltung der touristischen Inhalte („Content“, d. h. alle Inhalte zu touristischen Angeboten, z. B. Texte, Bilder, Videos, Berichte, Basisinformationen u. v. m.) ein. Durch die Digitalisierung werden enorme Mengen von Daten permanent generiert, gespeichert, ausgewertet und zu neuen Informationen verknüpft. Durch diese gewaltige Datenmenge befindet sich die heutige Informationsgesellschaft in einem „Content-Schock“: Die Produktion von Inhalten übersteigt die Rezeptionsfähigkeit von diesen mittlerweile bei Weitem.

Der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. muss entsprechend für die Dateninfrastruktur und die Qualität der Daten sorgen sowie dafür, dass die Daten auch weitergetragen werden können (Öffnung der Datensilos).

Folgende Kernaufgaben sind hierfür wesentlich:

Im Zusammenspiel mit den übergeordneten Landesorganisationen steuert der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. das gesamtregionale Datenmanagement. Darüber hinaus übernimmt er die Kommunikation relevanter Informationen, speziell der konkreten Vorteile eines zentralen Datenmanagements, an alle Akteurs-Gruppen und informiert diese regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen. „Unique Content“ (einzigartige Inhalte) schaffen und Platzierung des Unique Content in allen für den Gast relevanten Kommunikations- und Vertriebskanälen.

Wir als Saale-Unstrut-Tourismus e.V. haben den Anspruch, die Digitalisierung

  • in ihren zentralen Aspekten und Entwicklungen einordnen zu können und uns darüber hinaus ein Expertennetzwerk aufzubauen
  • für unsere Werbung in Richtung Gäste zentral zu nutzen (Formate und Kanäle klar definiert und stetig weiterentwickelt)
  • durch innovative Vorzeigeprojekte in Wert zu setzen
  • für alle Akteursgruppen in Saale-Unstrut aufzubereiten und
  • ein grundlegendes Informationsangebot bereitzuhalten

Speziell für das Projekt Contentmanagement und Contentproduktion wird das Ziel verfolgt, hochwertige und strukturierte Daten zu erstellen und aufzubereiten, um diese zielgerichtet an den (potenziellen) Gast heranzutragen und somit den Bekanntheitsgrad der Tourismusregion Saale-Unstrut zu erhöhen.

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Prozessbegleitung und Umsetzungsmanagement für das Organisationsentwicklungskonzept zur Neuausrichtung des Saale-Unstrut und Saaleland Tourismus inklusive des Tourismus- und Marketingkonzeptes für die Destination »Saale-Unstrut«

Mit dem Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2027 und der Landestourismusstrategie Thüringen 2025 wurden die touristischen Zielrichtungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen für die kommenden Jahre festgelegt.

Die Optimierung von Organisation und Kooperation stellt eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft des Tourismus dar. Dabei erstreckt sich der Handlungsbedarf auf unterschiedliche Ebenen. Es wird eine klare Aufgabenteilung zwischen Landes-, Regional- und Lokalebene angestrebt. Da zum einen die finanzielle und personelle Ausstattung der regionalen und lokalen Tourismusorganisationen eher schwach ist, zum anderen der regionale Zuschnitt teilweise umstritten ist, sind insbesondere die regionalen Tourismusverbände angehalten sich zu Destinationsmanagementorganisationen zu entwickeln.

Länderübergreifend, entlang der Saale ist man dabei auf einem guten Weg. Im Jahr 2017 haben der  Saale-Unstrut Tourismus e.V. (SUT) und der Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e.V. (TTV) die gegenseitige Mitgliedschaft beschlossen, weil in der Stärkung der gemeinsamen Vermarktungsmöglichkeiten und der sich daraus ergebenden Synergieeffekte große Chancen gesehen werden. Gerade die Kopplungsmöglichkeit von kultur- und aktivtouristischen Aspekten erscheint dabei reiz- und sinnvoll zugleich.

Im September 2019 wurde die Erarbeitung einer gemeinsamen Tourismus- und Organisationskonzeption beauftragt. Im Rahmen eines moderierten Prozesses auf der Basis bereits vorhandener Konzeptionen (Tourismusstrategie Thüringen 2025, Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2020 und 2027, Masterplan Saale-Unstrut 2013 und Tourismuskonzept Saaleland 2015) wurde in den vergangenen Monaten ein gemeinsames Tourismus- und Marketingkonzept sowie ein, darauf basierendes Organisationsentwicklungskonzept für die gemeinsame Region des heutigen Saale-Unstrut-Tourismus e.V. (Saale-Unstrut) und des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland e.V. (Saaleland) erarbeitet, welche Vorschläge für die Optimierung der Strukturen, für die Aufgabenverteilung zwischen regionaler und lokaler Ebene und die nachhaltige Finanzierung der Organisationen entsprechend der zugewiesenen Aufgaben unterbreitet.

Im Rahmen der Konzeptionen werden die strategischen und inhaltlichen Ziele für die Zusammenarbeit in einer Gesamtregion (künftig gemeinsam unter der Marke Saale-Unstrut) aufgezeigt, aber auch Entscheidungsgrundlagen für eine gemeinsame Organisationsstruktur. Der Beschluss des Tourismus- und Marketingkonzeptes sowie des Organisationsentwicklungskonzeptes ist im Rahmen der Mitgliederversammlung beider Verbände Ende März 2021 geplant.

Für die Umsetzung der Konzeptionen ist ein Umsetzungsmanagement erforderlich, um die organisatorischen und vor allem rechtlichen Prozesse in die Wege zu leiten, entsprechende Vertragsgrundlagen zu schaffen und die Beschlussgrundlagen zu erarbeiten.

Ziel ist es, ab 1. Januar 2023 in einer neuen Organisationsstruktur (einer rein kommunal getragenen Saale-Unstrut Tourismus GmbH) zusammenzuarbeiten. Für eine künftige gemeinsame Destination ist u.a. die Übernahme von Aufgaben der Regionalentwicklung vorgesehen (Entwicklung der touristischen Infrastruktur, Ansiedlungsmanagement, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und Mobilität, Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit der regionalen Ebene).

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Schaffung einer Personalstelle zur Sicherung des Gästeservice und der Büroorganisation des Saale-Unstrut-Tourismus e.V. in Naumburg im Zusammenhang mit der Umsetzung des Masterplans “Reorganisation der Tourismusförderung des Saale-Unstrut-Tourismus e.V.”

Der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. wurde 2002 gegründet und fungiert seither als touristischer Regionalverband im Süden Sachsen-Anhalts. Derzeit verzeichnet der Verband 70 Mitglieder, darunter der Landkreis Burgenlandkreis und Saalekreis, Städte wie Naumburg, Weißenfels, Zeitz und Merseburg aber auch Verbandsgemeinden und touristische Akteure wie Hotels, Ausflugsziele/Museen und Aktivanbieter.
Die wichtigste Aufgabe des Saale-Unstrut-Tourismus e.V. besteht in der Tourismusförderung, welche in enger Abstimmung mit seinen Mitgliedern erfolgt.

Der Verband ist wichtiger Partner und Schnittstelle zwischen den Kommunen und Leistungsträgern hinsichtlich der Vermarkung ihrer touristischen Angebote. Der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. ist Netzwerker und Ideengeber.
Seine Mission besteht in der Stärkung der regionalen und lokalen, sozialen und kulturellen Identität, um ein glaubhaftes und authentisches Auftreten der gesamten Region zu erwirken. Nur durch eine klare Positionierung wird die Grundlage zur Neu- und Weiterentwicklung touristischer Produkte geschaffen. Gäste und Touristen sollen sich der Schönheit und Einzigartigkeit der Region bewusstwerden, diese verinnerlichen und sich dauerhaft damit verbunden fühlen.

Somit bestimmen folgende Ziele die Arbeit des Verbandes:

  • Steigerung des Bekanntheitsgrades der Region als attraktives Reiseziel national und international
  • Entwicklung eines hohen Images
  • Steigerung der Gästezahlen
  • Steigerung der Servicequalität
  • Weiterentwicklung der touristischen Potenziale und Attraktionen

Die Finanzierung erfolgt über Mitgliedsbeiträge, Projektfinanzierung, Sponsoring und Refinanzierung von Maßnahmen.

Der Masterplan „Reorganisation der Tourismusförderung des Saale-Unstrut-Tourismus e.V.“, welcher in 2013 durch die Mitgliederversammlung des Vereins beschlossen wurde, definiert ein erweitertes Aufgabenfeld für den Verein und der Geschäftsstelle. Im Masterplan ist für dessen Umsetzung die Notwendigkeit von mindestens vier Vollzeitstellen aufgeführt. Derzeit ist die Geschäftsstelle mit drei Vollzeitbeschäftigten und einer Teilzeitkraft besetzt. Bis dato konnten umfangreiche Reorganisationsmaßnahmen umgesetzt und neue Aufgabenfelder wie eine kontinuierliche Pressearbeit, verstärktes Außenmarketing oder eine stärkere Vernetzung der touristischen Akteure in das Tagesgeschäft der Geschäftsstelle eingebunden werden.

Durch das umfangreiche Aufgabenfeld, eine stets steigende Erwartungshaltung der Gäste sowie das wachsende Interesse an der Region Saale-Unstrut unter anderem durch die Ernennung des Naumburger Doms zum UNESCO-Welterbe am 1. Juli 2018, ist der Tätigkeitsumfang in der Geschäftsstelle erneut angestiegen. Ein reibungsloser Betrieb ist durch vier Mitarbeiter kaum aufrechtzuerhalten. Die Schaffung einer Personalstelle zur Sicherstellung des Gästeservice und der Büroorganisation ist daher zwingend notwendig.

Ziel:
Sicherstellung des laufenden Betriebes der Geschäftsstelle des Saale-Unstrut-Tourismus e.V. und dem damit verbundenen Gästeservice

Tätigkeitsbeschreibung:

  • Beantwortung von Gästeanfragen sowie individuelle Beratung per Telefon, E-Mail/Internet und Brief
  • Zimmervermittlung mit Hilfe des regionalen Buchungssystems
  • Bearbeitung von Gästehinweisen
  • Regelmäßige Qualitätssicherung, Beteiligung an Schulungen und Maßnahmen zur Qualitätssicherung (Weiterbildung)
  • Vorbereitung und Umsetzung von Zertifizierungen und Klassifizierungen (Q-Siegel, Klassifizierung von Ferienwohnungen)
  • Aufbereitung und Bereitstellung touristischer Daten inkl. Fotodatenbank für die eigene Nutzung und Weitergabe an Vermarktungspartner
  • Aufbereitung von Daten aus der Marktforschung und Statistik
  • Regelmäßige Information der touristischen Partner zu Trends, aktuellen Entwicklungen und Beteiligungsmöglichkeiten (Erstellung des monatlichen Newsletters an touristische Partner)
  • Koordinierung der Prospektauslage an rund 100 Info-Punkten in der Region Saale-Unstrut
  • Pflege und Kontrolle des Prospektbestandes
  • Organisation und Koordinierung von verbandsinternen Veranstaltungen (Raumbuchung, Organisation der Verpflegung, Versand von Einladungen und Kontrolle des Anmelderücklaufs etc.)
  • Tätigkeiten der allgemeinen Büroorganisation (Posteingang/Postausgang, Bestandskontrolle und Nachbestellung von Büromaterial etc.)

Das Vorhaben ist aus dem operationellen Programm des ESF finanziert.

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