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Hier investiert Europa

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Erlebnisführer und -karte Saale-Unstrut – der Reiseführer mit Mehrwert

Saale-Unstrut ist eine hochmittelalterlich geprägte Wein- und Kulturlandschaft im Herzen Deutschlands. Ein weltweit einmaliges architektonisches Erbe aus über 1000 Jahren europäischer Geschichte bildet mit ursprünglichen Flusslandschaften, Wäldern und alten Weinbergen ein eindrucksvolles Reiseziel. Damit zieht die Region anspruchsvolle Wein- und Kulturinteressierte ebenso an wie aktive Naturgenießer.

Mit dem Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2027 und der Landestourismusstrategie Thüringen 2025 wurden die touristischen Zielrichtungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen für die kommenden Jahre festgelegt. Die Optimierung von Organisation und Kooperation stellt eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft des Tourismus dar. Insbesondere die regionalen Tourismusverbände sind angehalten, sich zu Destinationsmanagementorganisationen zu entwickeln.

Länderübergreifend ist man entlang der Saale dabei auf einem guten Weg. Der Regionalverband Saale-Unstrut-Tourismus e.V. (SUT/ Saale-Unstrut) und der Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e.V. (TTV/ Saaleland) haben bis 2021 intensiv an einem gemeinsamen Tourismus- und Marketingkonzept sowie an einem darauf basierenden Organisationsentwicklungskonzept gearbeitet. Ziel ist die Schaffung einer schlagkräftigen, gemeinsamen Urlaubsregion Saale-Unstrut, um den Herausforderungen der Branche flexibler und strukturierter begegnen zu können.

Aufbauend auf der Tourismusstrategie wurde für die gemeinsame Marke Saale-Unstrut ein Marken- und Kommunikationskonzept erarbeitet, welches im Jahr 2022 erstmalig anhand verschiedener touristischer Marketingmaßnahmen umgesetzt werden soll.

Tourismusmarketing befindet sich nicht erst seit der Corona-Pandemie im Umbruch. Klassische Distributionswege und alte Werbekonzepte geraten in den Hintergrund. Ansätze wie Content-Marketing, Native Advertising und Storytelling erobern die Branche.

Die Gäste von heute reisen bewusster, sind anspruchsvoll gegenüber dem Reiseerlebnis selbst aber auch gegenüber den Reiseinformationen, die sie vor, während und nach ihrem Urlaub konsumieren.

Während der gesamten Customer-Journey wollen Gäste unterhalten werden, sie wollen wissen, wie es in einem Urlaubsziel aussieht, was man erleben kann und was andere Gäste bereits erlebt haben. Sie wünschen sich, an die Hand genommen zu werden und Informationen so aufbereitet zu bekommen, dass sie sich ohne großen Rechercheaufwand direkt in das Abenteuer stürzen können. Dabei stehen redaktionelle und hochwertige Inhalte im Vordergrund, die nützlich, relevant oder unterhaltsam für den Konsumenten sind.

Ein klassischer Reiseführer mit einer Auflistung von Ausflugszielen, Kontaktdaten und Öffnungszeiten ist nicht mehr reizvoll. Empfehlungen von Touren, die durch verschiedenste Bewegungsformen erlebbar sind, Tipps von Einheimischen oder bereits dagewesenen Gästen, informative und authentische Erlebnisse hingegen bieten dem Gast einen besonderen Mehrwert.

Aus diesem Grund soll erstmalig für die neu aufgestellte Destination Saale-Unstrut ein individueller Reisebegleiter mit Tipps zu Halb-, Tages- und Mehrtagesausflügen aufbereitet werden. Routenempfehlungen in Form von Karten, Erlebnisse am Wegesrand sowie Einkehrmöglichkeiten sollen dem Gast die Planung seines Aufenthalts so angenehm und unkompliziert wie möglich machen. Bereichert werden die Touren mit Tipps und Empfehlungen aus erster Hand! Passend zum Erlebnisführer Saale-Unstrut (Arbeitstitel) wird eine Erlebniskarte (Arbeitstitel) erstellt, die die gesamte Destination Saale-Unstrut abbildet, Hinweise zu Ausflugszielen sowie Rad-, Wander- und Wasserwanderwegen gibt und damit einen Überblick über das touristische Gesamtangebot ermöglicht. Selbstverständlich werden Hinweise zu barrierefreien Angeboten integriert.

Die Routen sollen zusätzlich zur Darstellung in den Printprodukten auch auf der Website der Destination sowie auf den reichweitenstarken Portalen Outdooractive und Koomot dargestellt werden.

Die Distribution beider Hauptinformationsmedien erfolgt einerseits direkt durch Auslage bei den Gastgebern der Region, über die Tourist-Informationen, den Versand von Informationsmaterial an potenzielle Gäste sowie die Auslage bei überregionalen Messen und Präsentationen.

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Umsetzung des Contentmanagements als Bestandteil der Digitalisierungsstrategie Saale-Unstrut beim Saale-Unstrut-Tourismus e.V. in Naumburg – Personalstelle und Contentproduktion

Digitalisierung verstehen wir nicht nur als Aufgabe eines touristischen Unternehmens, sondern einer gesamten Reiseregion. Es ist etwas, das vorgelebt werden muss. Hierbei beschränkt sich die Digitalisierung nicht nur auf das Marketing, die Kommunikation oder den Vertrieb. Vielmehr müssen traditionelle Arbeitsweisen und Strukturen überdacht werden, um auf die Herausforderungen, aber auch die Chancen, die die Digitalisierung mit sich bringt, richtig reagieren zu können.

Viele Tourismusorganisationen und -betriebe haben den Bedarf an digitalen Angeboten durchaus erkannt, verfügen derzeit aber nicht über die passenden Strukturen, um die Potenziale der Digitalisierung auch zu nutzen. Auch in Saale-Unstrut ist dies zu beobachten. Daher gilt es alle Arbeitsweisen und Strukturen kritisch zu überdenken und neue Prioritäten zu setzen.

Dieser gesamtheitliche Prozess der Digitalisierung in der Reiseregion Saale-Unstrut wurde in der Digitalisierungsstrategie Saale-Unstrut festgeschrieben.

Eine zentrale Rolle in der Digitalisierung des Tourismus nimmt die digitale Verwaltung der touristischen Inhalte („Content“, d. h. alle Inhalte zu touristischen Angeboten, z. B. Texte, Bilder, Videos, Berichte, Basisinformationen u. v. m.) ein. Durch die Digitalisierung werden enorme Mengen von Daten permanent generiert, gespeichert, ausgewertet und zu neuen Informationen verknüpft. Durch diese gewaltige Datenmenge befindet sich die heutige Informationsgesellschaft in einem „Content-Schock“: Die Produktion von Inhalten übersteigt die Rezeptionsfähigkeit von diesen mittlerweile bei Weitem.

Der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. muss entsprechend für die Dateninfrastruktur und die Qualität der Daten sorgen sowie dafür, dass die Daten auch weitergetragen werden können (Öffnung der Datensilos).

Folgende Kernaufgaben sind hierfür wesentlich:

Im Zusammenspiel mit den übergeordneten Landesorganisationen steuert der Saale-Unstrut-Tourismus e.V. das gesamtregionale Datenmanagement. Darüber hinaus übernimmt er die Kommunikation relevanter Informationen, speziell der konkreten Vorteile eines zentralen Datenmanagements, an alle Akteurs-Gruppen und informiert diese regelmäßig zu aktuellen Entwicklungen. „Unique Content“ (einzigartige Inhalte) schaffen und Platzierung des Unique Content in allen für den Gast relevanten Kommunikations- und Vertriebskanälen.

Wir als Saale-Unstrut-Tourismus e.V. haben den Anspruch, die Digitalisierung

  • in ihren zentralen Aspekten und Entwicklungen einordnen zu können und uns darüber hinaus ein Expertennetzwerk aufzubauen
  • für unsere Werbung in Richtung Gäste zentral zu nutzen (Formate und Kanäle klar definiert und stetig weiterentwickelt)
  • durch innovative Vorzeigeprojekte in Wert zu setzen
  • für alle Akteursgruppen in Saale-Unstrut aufzubereiten und
  • ein grundlegendes Informationsangebot bereitzuhalten

Speziell für das Projekt Contentmanagement und Contentproduktion wird das Ziel verfolgt, hochwertige und strukturierte Daten zu erstellen und aufzubereiten, um diese zielgerichtet an den (potenziellen) Gast heranzutragen und somit den Bekanntheitsgrad der Tourismusregion Saale-Unstrut zu erhöhen.

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Prozessbegleitung und Umsetzungsmanagement für das Organisationsentwicklungskonzept zur Neuausrichtung des Saale-Unstrut und Saaleland Tourismus inklusive des Tourismus- und Marketingkonzeptes für die Destination »Saale-Unstrut«

Mit dem Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2027 und der Landestourismusstrategie Thüringen 2025 wurden die touristischen Zielrichtungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen für die kommenden Jahre festgelegt.

Die Optimierung von Organisation und Kooperation stellt eine der wichtigsten Aufgaben für die Zukunft des Tourismus dar. Dabei erstreckt sich der Handlungsbedarf auf unterschiedliche Ebenen. Es wird eine klare Aufgabenteilung zwischen Landes-, Regional- und Lokalebene angestrebt. Da zum einen die finanzielle und personelle Ausstattung der regionalen und lokalen Tourismusorganisationen eher schwach ist, zum anderen der regionale Zuschnitt teilweise umstritten ist, sind insbesondere die regionalen Tourismusverbände angehalten sich zu Destinationsmanagementorganisationen zu entwickeln.

Länderübergreifend, entlang der Saale ist man dabei auf einem guten Weg. Im Jahr 2017 haben der  Saale-Unstrut Tourismus e.V. (SUT) und der Thüringer Tourismusverband Jena-Saale-Holzland e.V. (TTV) die gegenseitige Mitgliedschaft beschlossen, weil in der Stärkung der gemeinsamen Vermarktungsmöglichkeiten und der sich daraus ergebenden Synergieeffekte große Chancen gesehen werden. Gerade die Kopplungsmöglichkeit von kultur- und aktivtouristischen Aspekten erscheint dabei reiz- und sinnvoll zugleich.

Im September 2019 wurde die Erarbeitung einer gemeinsamen Tourismus- und Organisationskonzeption beauftragt. Im Rahmen eines moderierten Prozesses auf der Basis bereits vorhandener Konzeptionen (Tourismusstrategie Thüringen 2025, Masterplan Tourismus Sachsen-Anhalt 2020 und 2027, Masterplan Saale-Unstrut 2013 und Tourismuskonzept Saaleland 2015) wurde in den vergangenen Monaten ein gemeinsames Tourismus- und Marketingkonzept sowie ein, darauf basierendes Organisationsentwicklungskonzept für die gemeinsame Region des heutigen Saale-Unstrut-Tourismus e.V. (Saale-Unstrut) und des Thüringer Tourismusverbandes Jena-Saale-Holzland e.V. (Saaleland) erarbeitet, welche Vorschläge für die Optimierung der Strukturen, für die Aufgabenverteilung zwischen regionaler und lokaler Ebene und die nachhaltige Finanzierung der Organisationen entsprechend der zugewiesenen Aufgaben unterbreitet.

Im Rahmen der Konzeptionen werden die strategischen und inhaltlichen Ziele für die Zusammenarbeit in einer Gesamtregion (künftig gemeinsam unter der Marke Saale-Unstrut) aufgezeigt, aber auch Entscheidungsgrundlagen für eine gemeinsame Organisationsstruktur. Der Beschluss des Tourismus- und Marketingkonzeptes sowie des Organisationsentwicklungskonzeptes ist im Rahmen der Mitgliederversammlung beider Verbände Ende März 2021 geplant.

Für die Umsetzung der Konzeptionen ist ein Umsetzungsmanagement erforderlich, um die organisatorischen und vor allem rechtlichen Prozesse in die Wege zu leiten, entsprechende Vertragsgrundlagen zu schaffen und die Beschlussgrundlagen zu erarbeiten.

Ziel ist es, ab 1. Januar 2023 in einer neuen Organisationsstruktur (einer rein kommunal getragenen Saale-Unstrut Tourismus GmbH) zusammenzuarbeiten. Für eine künftige gemeinsame Destination ist u.a. die Übernahme von Aufgaben der Regionalentwicklung vorgesehen (Entwicklung der touristischen Infrastruktur, Ansiedlungsmanagement, Qualitätsmanagement, Nachhaltigkeit und Mobilität, Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit der regionalen Ebene).

st mlv