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Beiträge » Historische Schlachten in Saale-Unstrut – wo Geschichte heute noch lebendig ist
Beiträge » Historische Schlachten in Saale-Unstrut – wo Geschichte heute noch lebendig ist

Historische Schlachten in Saale-Unstrut – wo Geschichte heute noch lebendig ist

LHistorische Schlachten in Saale-Unstrut fanden z.B. in Lützen statt - Beispiel Schlachtfelddiorama (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte
Historische Schlachten in Saale-Unstrut fanden z.B. in Lützen statt - Beispiel Schlachtfelddiorama (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte

Historische Schlachten in Saale-Unstrut - 10 Erlebnistipps

Kanonenschüsse und Säbelrasseln erfüllten nicht nur einmal die Luft in Saale-Unstrut. Napoleon ist der berühmteste Feldherr, der hier für Blutvergießen sorgte, aber bei weitem nicht der einzige. Zahlreiche historische Schlachten in Saale-Unstrut prägen die wechselvolle Geschichte. Jena, Cospeda, Auerstedt, Hassenhausen, Lützen – all das sind Austragungsplätze dieser historischen Schlachten in Saale-Unstrut. Wir nehmen Sie mit auf eine Zeitreise an Orte, an denen Geschichte heute noch lebendig ist.

Historische Schlachten in Saale-Unstrut – damals und heute

Beim Scharnhornfest in Lützen und der Schlachtnachstellung Jena-Auerstedt wird regelmäßig an die  historischen Schlachten in Saale-Unstrut erinnert. Sie sind Publikumsmagnete – denn Dank des Engagements zahlreicher Historienfans wird trockene Geschichte unglaublich greifbar und erlebnisreich. Die Schlachtnachstellungen ziehen zahlreiche Schaulustige an und sind immer wieder ein Erlebnis.

Das Scharnhorstfest in Großgörschen

Historische Schlachten in Saale-Unstrut werden alljährlich lebendig – so zum Beispiel jedes Jahr am ersten Maiwochenende in Großgörschen. Denn dann findet das so genannte Scharnhornfest in Erinnerung an die Gefallenen der Schlacht bei Großgörschen statt. Mit den Ereignis ist die Ehrung des preußischen Generals David von Scharnhorst verbunden, der in der Schlacht verwundet wurde. Belebt wird das Fest durch die Darstellungen einiger Mittelaltervereine, die aus aller Welt mit ihren Kostümen und Requisiten anreisen und die Ereignisse des 2. Mai 1813 detailgetreu nachstellen.

Die Schlacht bei Großgörschen wird von vielen historischen Traditionsgruppen alljährlich zum Leben erweckt (c) Stadt Lützen
Die Schlacht bei Großgörschen wird von vielen historischen Traditionsgruppen alljährlich zum Leben erweckt (c) Stadt Lützen

Die Doppelschlacht von Jena-Auerstedt

Im 5-Jahres-Turnus können Sie Augenzeuge der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 werden. Tausende Darsteller aus dem In- und Ausland sorgen für ein unvergessliches Erlebnis bei der Nachstellung der Schlacht zwischen Cospeda, Closewitz und Lützeroda. Weiterhin wird bei dieser Gelegenheit jedes Mal ein Kranz vor dem Hauptdenkmal an der Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen niedergelegt. Für Ihr leibliches Wohl während der Veranstaltung sorgen die Bauernmärkte, die Sie mit lokalen Spezialitäten kulinarisch verwöhnen. Die nächste Gelegenheit zur Teilnahme an der Nachstellung dieser historischen Schlacht in Saale-Unstrut bietet sich Ihnen 2027.

Museen rund um die historischen Schlachten in Saale-Unstrut

Historische Schlachten in Saale-Unstrut sind an vielen Orten der Region erlebbar. Ob Museen, Rad- und Wanderwege, historische Schlachtnachstellungen oder Übernachtungen an einem historischen Ort – Ihnen stehen hier die vielfältigsten Möglichkeiten zur Verfügung. Wir stellen Ihnen zunächst einige Museen vor, die sich mit den historischen Schlachtereignissen beschäftigen.

Klingt trocken? Nein, das muss nicht sein. Besuchen Sie die Häuser und machen Sie sich selbst ein Bild von den spannenden Begebenheiten.

Museum Lützen 1632

Eine der bekanntesten historischen Schlachten in Saale-Unstrut fand am 6. November 1632 während des 30-jährigen Kriegs statt. Das Museum Lützen 1632 widmet sich ganz dieser Schlacht, in der mehr als 8.000 Menschen und auch der Schwedenkönig Gustav II. Adolf ihr Leben ließen. Das Heer des schwedischen Königs Gustav II. Adolf und das von Albrecht von Wallenstein lieferten sich einen blutigen Kampf in Lützen.

Das Museum Lützen 1632 eröffnet 2023 neu und zeigt einen aufsehenerregenden Fund.
Ein Massengrab mit 47 Skeletten stellt das Highlight dar. 2011 entdeckten Archäologen das Massengrab, das nach Ausstellungen in Halle und Wien nun endlich nach Lützen zurückkehrt. Das Museum Lützen 1632 versteht sich auch als Anti-Kriegsmahnmal: Es zeigt beispielsweise auf, welche Folgen Kriege im Allgemeinen haben. Zwei lebensgroße, interaktive Spiegel geben den Gefallenen der Schlacht ein Gesicht. Neben dem Grab werden in der Kugelvitrine 2236 Kugelfunde vom Schlachtfeld zu sehen sein.

Museum im Schloss Lützen (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte
Museum im Schloss Lützen (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte

Gustav-Adolf-Gedenkstätte

Unweit des Museums Lützen liegt die Gustav-Adolf-Gedenkstätte am Sterbeort Gustav II. Adolfs als weiteres Zeugnis der historischen Schlachten in Saale-Unstrut. Wenn Sie vor Ort sind, sollten Sie in jedem Fall auch die Gedächtniskapelle besichtigen, die direkt neben schwedischen Holzhäusern steht und von der schwedisch-deutschen Geschichte zeugt.

Gedächtniskapelle an der Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Transmedial
Gedächtniskapelle an der Gustav-Adolf-Gedenkstätte in Lützen (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Transmedial

Museum Hassenhausen

Zu einer weiteren historischen Schlacht in Saale-Unstrut kam es rund 200 Jahre später in Hassenhausen. Die Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt am 14. Oktober 1806 fand Einzug in die Geschichtsbücher. Hassenhausen war dabei der Ort, an dem die größere der beiden Schlachten stattfand. In dieser besiegten die französischen Truppen unter Marschall Davout die preußischen Truppen des Oberbefehlshabers Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig, der in diesem Kampf an Ort und Stelle sein Leben verlor.

Nach der Schlacht marschierte Napoleon in Berlin ein und breitete seine Macht in ganz Europa zu einer französischen Vorherrschaft aus. Hassenhausen, nur einer von vielen Schauplätzen historischer Schlachten in Saale-Unstrut, wurde so zum Wendepunkt in der Geschichte Europas. Diesem geschichtsträchtigen Ereignis sowie den teilnehmenden Persönlichkeiten und den Gefallenen widmet sich das Museum Hassenhausen und lädt Sie zu einem Besuch ein.

Diorama im Museum Hassenhausen (c) Museum Hassenhausen
Diorama im Museum Hassenhausen (c) Museum Hassenhausen

Museum 1806 Jena-Cospeda

Vom Museum 1806 Jena-Cospeda aus eröffnet sich Ihnen der Blick auf das Schlachtfeld der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt, einer der bedeutendsten historischen Schlachten in Saale-Unstrut. Am 14. Oktober 1806 unterlagen die preußischen Truppen der französischen Armee.

In der Dauerausstellung im Museum 1806 Jena-Cospeda können Sie sich über die Ereignisse, die Vorgeschichte, Kriegslasten der Bevölkerung oder den Alltag, die Uniformierung und Waffen der Soldaten informieren. Originale Ausstellungsstücke untermalen die Authentizität der Schlacht.

Erlebnistipps
Ein Audio-Guide, ein Diorama und thematische Führungen lassen die Geschichte noch lebendiger werden.

Der Napoleonstein erinnert an das Schlachtgeschehen von 1806 (c) JenaKultur, A. Graef
Der Napoleonstein erinnert an das Schlachtgeschehen von 1806 (c) JenaKultur, A. Graef

Rad- und Wanderwege

Verschiedene Touren, die sich rund um die historischen Schlachten in Saale-Unstrut drehen, sind etwas für jeden, der Aktivsein mit Geschichte verbinden will. Wir stellen Ihnen drei Routen vor.

Napoleon-Radweg

Der Napoleon-Radweg ist die ideale Verschmelzung einer Radtour mit europäischer Geschichte. Der Weg verbindet die Schauplätze der Doppelschlacht von Jena und Auerstedt 1806 und führt Sie so entlang von Gedenksteinen und Informationstafeln sowie verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu den Gedenkstätten Jena-Cospeda, Kapellendorf und Auerstedt.

Sie genießen dabei die herrliche Landschaft, während Sie an den Orten der historischen Schlachten in Saale-Unstrut vorbeifahren, an denen namhafte Persönlichkeiten wie Napoleon oder Schwedenkönig Gustav II. Adolf ihre Kämpfe ausfochten. Die Route führt vom Braugasthof Papiermühle in Jena bis nach Auerstedt. Dabei radeln Sie streckenweise auf dem Ilmtalradweg.

Napoleonstein bei Jena (c) JenaKultur, Andreas Hub
Napoleonstein bei Jena (c) JenaKultur, Andreas Hub

Schlachtfeldpfad Lützen 1632

Sind Sie nervenstark und wollen dem Schlachtgeschehen wirklich nah kommen? Dann nichts wie hin zum Schlachtfeldpfad Lützen 1632, der erst im Juli 2022 eröffnet wurde und daher noch weitgehend ein echter Geheimtipp ist! Der Weg führt von der Gustav-Adolf-Gedenkstätte sieben Kilometer über Felder bis nach Lützen.

An neun Stationen mit lebensgroßen Metallsilhouetten erzählen Ihnen Protagonisten der Schlacht von den damaligen Geschehnissen. Untermalt werden die „Augenzeugenberichte“ von den Geräuschen, die die Ereignisse begleitet haben wie z.B. markerschütternder Kampfschrei. Die persönlichen Erzählungen und spannenden Facts zur Schlacht lassen den Weg zu einer echten Zeitreise werden.

Auf dem Schlachtfeldpfad 1632 in Lützen stehen Metallstelen für die Protagonisten der Vergangeneheit (c) Museum Lützen
Auf dem Schlachtfeldpfad 1632 in Lützen stehen Metallstelen für die Protagonisten der Vergangeneheit (c) Museum Lützen

Napoleon-Pfad

Auf dem Napoleon-Pfad begleitet Sie ebenfalls eine App auf Ihrer Wanderung durch die einzigartige Landschaft der so genannten „Windknollen“. In digitaler Form führt Sie diese weitere Zeitreise in die Zeit rund 200 Jahre später. Auf dieser Weise kommen Sie der Doppelschlacht von Jena 1806, in der Napoleons Truppen in einem blutigen Kampf über die Preußen siegten und den Weg zu einer europäischen Vorherrschaft Frankreichs ebneten, besonders nah. Seltene Pflanzen und Tiere sind neben Napoleon und weiteren Feldherren dauernde Wegbegleiter auf Ihrer Tour. Die Strecke ist als 8 kiloemter langer Rundweg von der Gedenkstätte 1806 in Jena-Cospeda ausgehend konzipiert.

Folgen Sie dem Napoleon-Hut auf dem Napoleon-Pfad (c) JenaKultur, S. Zapf
Folgen Sie dem Napoleon-Hut auf dem Napoleon-Pfad (c) JenaKultur, S. Zapf

Übernachten am historischen Ort

Hotel Resort Schloss Auerstedt mit Restaurant, Museumscafé und Kutschenmuseum

Sie suchen ein Hotel mit besonderem Flair? Dann empfehlen wir Ihnen das Hotel Resort Schloss Auerstedt. Eingebettet in die Natur Saale-Unstruts finden Sie in Auerstedt ein Schloss aus dem 19. Jahrhundert vor, das 1806 als Hauptquartier des Befehlshabers der preußischen Armee in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt diente.

Heute laden Maisonettewohnungen, Apartments und Ferienhäuser auf dem Areal zu einem Urlaub vielfältigster Anlässe ein. Alle drei Ferienhäuser des Hotel Resort Schloss Auerstedt sind durch den Deutschen Tourismusverband e.V. mit jeweils drei Sternen ausgezeichnet. Damit bietet die Ferienunterkunft eine Gesamtausstattung von besserer Qualität mit gutem Komfort.

Das Hotel Resort Schloss Auerstedt eignet sich für Individualreisende ebenso wie für Familien, Hochzeiten oder Tagungen. Um gutes Essen zu genießen, brauchen Sie das Resort nicht verlassen. Im Hauptgebäude befindet sich das Restaurant „Reinhardt´s im Schloss“. In den ehemaligen Stallungen des Schlosses begrüßt Sie das Kutschenmuseum, das verschiedene Wagentypen, technische Entwicklungen und Hochzeitskutschen des Weimarer Hofs präsentiert.

Schloss Auerstedt verfügt über eine wunderbare Anlage (c) Carlo Bansini
Schloss Auerstedt verfügt über eine wunderbare Anlage (c) Carlo Bansini

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