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12. Tag der Landesgeschichte - Historische Kommission Sachsen-Anhalt

Beschreibung:

Städtische und höfische Repräsentationskultur im Umfeld von Heinrich Schütz

Am 6. November 2022 jährt sich der Todestag des ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang, Heinrich Schütz (1585-1672) zum 350. Mal. Das ist Grund genug, ihm zu Ehren den diesjährigen Tag der Landesgeschichte am Vorabend des Sterbetages, dem 5. November, in Weißenfels zu widmen.
Den Süden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt und insbesondere Weißenfels hat der in Bad Köstritz
Städtische und höfische Repräsentationskultur im Umfeld von Heinrich Schütz

Am 6. November 2022 jährt sich der Todestag des ersten deutschen Komponisten von europäischem Rang, Heinrich Schütz (1585-1672) zum 350. Mal. Das ist Grund genug, ihm zu Ehren den diesjährigen Tag der Landesgeschichte am Vorabend des Sterbetages, dem 5. November, in Weißenfels zu widmen.
Den Süden des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt und insbesondere Weißenfels hat der in Bad Köstritz geborene Komponist zeitlebens als seine „Patria“ betrachtet. Heinrich Schütz war als kurfürstlich sächsischer Hofkapellmeister von 1617 bis 1672 unentwegt in höfische Repräsentationskontexte eingebunden, auch seine Ausbildung zum Musiker erfolgte bereits aufgrund fürstlicher Protektion durch Landgraf Moritz von Hessen-Kassel in den Jahren 1599 bis 1613. Seine Kindheit und seinen Lebensabend verbrachte Schütz allerdings in der kleinen Ackerbürgerstadt Weißenfels im damaligen Kurfürstentum Sachsen.
 
Die Tagung widmet sich der vielgestaltigen Repräsentationskultur in Städten, mit denen Schütz in Beziehung stand, dem Selbstverständnis der dort ansässigen Gelehrtenschicht sowie künstlerischen Ausdrucksformen des Standesbewusstseins städtischer und höfischer Eliten in Musik, Literatur und darstellender Kunst.
 
10.00 Uhr - Rathaus Weißenfels - Tagungseröffnung
Begrüßung, Grußwort, Einführung in das Tagungsthema

10.30 Uhr          Bürger, Beamte und Gelehrte: Soziale Struktur und topographische Aspekte der Residenzstadt Weißenfels in der Mitte des 17. Jahrhunderts - Dr. Andrea Thiele, Halle (Saale)
11.00 Uhr           Kaffeepause
11.30 Uhr           Leichenpredigten als Quellen: Netzwerke zwischen Hof- und Stadtgesellschaft in Weißenfels - Dr. Jens Kunze, Magdeburg
12.00 Uhr           Ein zentraler Ort des städtischen Lebens - Zur Pfarrkirche St. Marien in Weißenfels in der Zeit von Heinrich Schütz - Dr. Bettina Seyderhelm, Magdeburg
12.30 Uhr           Mittagspause
                           13:45: Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung durch das Heinrich-                               Schütz-Haus
15.00 Uhr           Constantin Christian Dedekinds geistliche Schauspiele mit Musik und  der Weißenfelser Hof - Prof. Dr. Andreas Waczkat, Göttingen
15.30 Uhr           Ausstrahlungen: Wolfenbüttel und das benachbarte Sachsen-Anhalt im musikalischen Austausch, Dr. Reinmar Emans, Bochum
16.00 Uhr           Kaffeepause
16.15 Uhr           Ein Bericht des Dresdner Oberhofmarschallamtes über den Kaiserbesuch 1617 und seine Bedeutung für die Aufführungspraxis der Musik von Heinrich Schütz - Prof. Dr. Christian Ahrens, Berlin
16.45 Uhr           Schlusswort
17.00 Uhr           Ende der Tagung
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  • Anmeldung erforderlich
Die Tagungsteilnahme ist kostenfrei – um Anmeldung per E-Mail wird gebeten an: ak-musik@hiko-sachsen-anhalt.de

  • Eintritt frei

Wann:

Samstag 05.11.22 10:00 - 17:00

Wo:

Veranstaltungsort:

Rathaus

Markt 1
06667 Weißenfels

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