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Beiträge » Psst … königliche Gewänder im Kaiserdom Merseburg
Beiträge » Psst … königliche Gewänder im Kaiserdom Merseburg

Psst … königliche Gewänder im Kaiserdom Merseburg

königliche Gewänder im Kaiserdom Merseburg (c) Vereinigte Domstifter, Falko Matte

Über 1000 Jahre alt ist der erhabene Kaiserdom Merseburg. Allein sein äußeres Erscheinungsbild  ist so eindrucksvoll, dass man das angrenzende Merseburger Schloss fast übersehen könnte. Doch genau das ist nicht ganz ohne: Zunächst ein Prachtbau der Renaissance, herrschte doch während der Epoche des Barocks am Hofe eine besondere Lebendigkeit. Ein buntes Treiben der Fürsten und Herzoge in kostspieligen Gewändern begann und hielt knapp zwei Jahrhunderte – Intrigen und verbotene Liebschaften inklusive.

Eine Reise in der Zeit – Kostümführungen im Kaiserdom Merseburg

Auch im Kaiserdom Merseburg wurden in dieser Zeit viele barocke Umbauten vorangetrieben, die heute noch sichtbar sind. Am besten bei einer Führung in Originalkostümen.

Kostüm in der königlichen Hofschneiderei Merseburg (c) Daniel Remler

Mit Maßband und Nadel – die königliche Hofschneiderei Merseburg

Die Gewänder schneidert bis heute die königlichen Hofschneiderei zu Merseburg, die sich – fußläufig vom Dom entfernt – im Ständehaus am Schlosspark befindet. Die opulenten Kostüme der Hofschneiderei können Sie auch bei Stadtführungen und beim Schlossfest – alljährlich im Juni – in voller Pracht und Fülle bewundern.

Wappen der königlichen Hofschneiderei Merseburg (c) Daniel Remler

Mystische Schriften und geheimnisvolle Geschichten

Im Merseburger Kaiserdom und dem angrenzenden Schloss gibt es übrigens noch mehr überraschende Geheimnisse zu entdecken. Was hat es beispielsweise mit den Merseburger Zaubersprüchen auf sich, die schon Jakob Grimm in ihren Bann zogen? Und warum lebt eigentlich noch immer ein Rabe im Schloss? Tauchen Sie ein in die historische Welt von Merseburg!

Kaiserdom und Schloss Merseburg (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte

Die Merseburger Zaubersprüche

Die zwei Beschwörungsformeln, aufgeschrieben vor mehr als 1000 Jahren von einem Mönch, sind die einzigen heidnischen Sprüche, die in Deutschland erhalten blieben. Können Sie die althochdeutschen Verse lesen und verstehen? Wenn das nicht der Fall ist, helfen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kaiserdom Merseburg gerne weiter. Mit etwas Glück hat während Ihres Besuches Beate Tippelt Dienst: Sobald sie die Verse aufsagt, läuft einem ein Schauer über den Rücken. Niemand beherrscht die Rezitation so gut wie sie. Wir empfehlen Ihnen, sich einer Führung anzuschließen oder – falls Sie es lieber individuell mögen – einen Audioguide mitzunehmen.

Die Merseburger Zaubersprüche (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Transmedial

Die Merseburger Ladegastorgel

Die Merseburger Ladegastorgel gehört mit 5687 Pfeifen zu Deutschlands größten Orgeln. Deshalb sind die Merseburger Orgeltage auch voller Konzerte der absoluten Extraklasse. Lassen Sie sich vom Wohlklang des königlichen Instruments bezaubern.

Merseburger Ladegastorgel (c) Vereinigte Domstifter, Falko Matte

Die Merseburger Rabensage

Bischof Thilo von Trotha ließ im 15. Jahrhundert seinen treuen Diener hinrichten, der in den Verdacht gekommen war, seinen Herren um dessen edlen Ring bestohlen zu haben. Nach langer Zeit wurde der Ring bei Arbeiten auf dem Dach des Schlosses in einem Krähennest gefunden. Aus Bedauern änderte er das Wappen seiner Familie und übernahm eine Krähe mit einem goldenen Ring am Schnabel auf sein Schild. In Erinnerung an diese Geschichte lebt noch heute ein Rabe im Schloss.

Der Rabe des Thilo von Trotha vor dem Merseburger Schloss (c) Saale-Unstrut-Tourismus e.V., Falko Matte

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