Geliebtes traditionelles Muster

Für die meisten Liebhaber der Töpferkunst darf dieses traditionelle Muster auf keinem Töpfermarkt fehlen. Bis heute hat es Sammelkult: die nachtblaue Edelkeramik mit frechen weißen Pünktchen aus dem Töpferstädtchen Bürgel. Zeit, sich den Geburtsort eines weltbekannten Designs einmal anzuschauen.

Wo alles begann…

Die Keramik-Herstellung in ist seit 1660 dokumentiert. Neben klassischem Alltagsgeschirr und Steingut wurden auch Apothekergefäße und Futternäpfe hergestellt. Später entwickelte sich das Sortiment weiter zu aufwändig gestalteten Ziergegenständen. Das unverkennbare blau-weiße Muster kam Anfang des 20. Jahrhunderts auf, als ein Fürstenhaus Hochzeitsgeschirr in Auftrag gab. Damit begann eine Erfolgsgeschichte mit spannenden Wendungen, die Sie im Keramik-Museum erleben können. Neben wechselnden Ausstellungen gewinnen Sie Einblicke in den Herstellungsprozess und können Töpferkurse besuchen.

Töpferhandwerk in einer Bürgeler Töpferei

Bürgeler Töpfereien

Doch in Bürgel schauen Sie nicht nur zurück auf Töpfergeschichte, sondern erhalten Einblick in die Gegenwart des faszinierenden Kunsthandwerks: In den Töpfereien drehen sich nach wie vor die Scheiben, teils in fünfter Generation und in Werkstätten aus dem 19. Jahrhundert. Besuchen Sie die Werkstätten und Ladengeschäfte und holen Sie sich ein Stück Keramikgeschichte zu sich nach Hause. Ein Highlight für Liebhaber schöner Dinge und Sammelwütige ist der jährliche Töpfermarkt im Juni.

Bemalung von Töpferwaren in Bürgel

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