Das Stadtmuseum Naumburg (Saale) präsentiert vom 25. April bis zum 15. November 2026 in der Galerie im Schlösschen gegenständliche Malerei, Objekte, Installationen und fotografisch-filmische Arbeiten von Andrea Freiberg. Die Künstlerin setzt sich mit Sehweisen einer sich wandelnden gesellschaftlichen Wirklichkeit auseinander sowie mit Erinnerungsspuren in der Verbindung von Orten und Narrativen.
Unter dem Titel „Neue Lieder von verlorenen Orten” werden Werke gezeigt, die im Kontext sogenannter Lost Places und an Orten im Übergang entstanden sind. Andrea Freiberg schneidet Leerstellen in die Räume und dekonstruiert nicht mehr genutzte Gebäude mit Mitteln der Collage. In ihrer magisch-realistischen Malerei greift sie neben den Lebensbühnen die Grauzonen im urbanen Alltag auf. Zu sehen sind auch Raumobjekte im Kontext der Industriestadt Siegen, wo die gebürtige Thüringerin sowohl Kunst als auch Soziologie studiert hat und 23 Jahre lang gelebt und gearbeitet hat. Außerdem sind Rom im Lockdown, historische Gebäude in Naumburg sowie ein verlorener Ort am Unstrut-Radweg in Nebra Teil ihrer umfangreichen Einzelausstellung.
Das Ausstellungskonzept hat die Künstlerin in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Naumburg entwickelt. Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog. Zudem bietet Andrea Freiberg ein generationsübergreifendes, ausstellungsbegleitendes Vermittlungsprogramm mit Künstlergesprächen, Workshops und Exkursionen an.
Die Eröffnung der Ausstellung, zu der alle Interessierte herzlich eingeladen sind, findet am 24. April um 19.30 Uhr statt.
| Erwachsene | 5.5 € |
|---|---|
| Kinder | Eintritt Frei |
| Reduzierter Preis | 3.5 € |