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Der Naumburger Dom gehört nun endgültig zum Welterbe der Menschheit. Das UNESCO-Welterbe-Komitee hat dies am 1. Juli 2018 in seiner 42. Sitzung in Bahrain beschlossen.

Die 21 Mitglieder des Gremiums folgten nach einer ausführlichen Diskussion damit einem Antrag des Karibik-Staates St. Kitts und Nevis, dem sich weitere Staaten wie Ungarn, Tansania, China, Kuweit und Zimbabwe anschlossen. Der deutschen Delegation, die den Naumburger Antrag in Bahrain vertrat, gehörten auch Landrat Götz Ulrich, der Stiftsdirektor der Vereinigten Domstifter, Dr. Holger Kunde, und der Geschäftsführer des Vereins Welterbe an Saale und Unstrut, Roland Thrän, an.

Der Naumburger Dom ist das Herzstück der besonderen Kulturlandschaft Saale-Unstrut. Nirgendwo sonst auf der Welt ist auf engstem Raum eine so hohe Dichte an Burgen, Schlössern, Domen und Klöstern aus der Zeit des Hochmittelalters bis heute so erhalten. Inmitten einer reizvollen Landschaft aus Terrassen-Weinbergen und idyllischen Flusstälern präsentieren sich die historischen Bauten. Um das spannende Reiseziel zu erkunden, laden spezielle Jubiläen, Ausstellungen und Veranstaltungen ein.


Mit seinem Domschatz, dem Kreuzgang und dem berühmten Westchor zählt der Naumburger Dom St. Peter und Paul zu den bedeutendsten Kulturdenkmälern des europäischen Hochmittelalters. Einem namenlosen Architekten und Steinbildhauer hat er es zu verdanken, als ein Meisterwerk der menschlichen Schöpfkraft am 1. Juli in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen worden zu sein. Der unbekannte Künstler schuf Mitte des 13. Jahrhunderts zwölf lebensgroße und für diese Zeit ungewöhnlich natürlich aussehende, ausdrucksstarke Stifterfiguren im Westchor. Uta von Naumburg ist die berühmteste Stifterfigur. Sie gilt als „schönste Frau des Mittelalters“.



Naumburger Dom
www.naumburger-dom.de