Zu einem entspannten Sommertag mit Musik lädt Schloss Goseck e. V. Familien und alle Interessierten in die besondere Atmosphäre des Sonnenobservatoriums Goseck ein.
Bei einem selbst mitgebrachten Picknick können die Besucherinnen und Besucher inmitten der rekonstruierten Kreisgrabenanlage verweilen, Musik aus dem 16. bis 18. Jahrhundert lauschen und gemeinsam Zeit im Grünen verbringen. Bitte bringen Sie neben Speisen und Getränken auch Picknick- oder Sitzdecken mit.
Das Programm von Annekatrin Weiß und dem Ensemble TEMPUS SOLIS zeichnet die Veränderungen des Weltbildes ausgehend vom späten 16. bis ins frühe 18. Jahrhundert musikalisch nach. Es führt von der Vorstellung eines geordneten, lichtdurchdrungenen Kosmos und einer geozentrischen Weltsicht über die Entdeckung von Bewegung und Zeit bis zur Entdeckung der Sonne als Zentrum des unseres Planetensystems. Schließlich richtet sich der Blick auf die Fragen nach Vergänglichkeit und Ewigkeit.
Zu hören sind Werke von Thomas Tallis, Heinrich Schütz, Jean-Baptiste Lully, Johann Sebastian Bach und weiteren Komponisten.
Der Eintritt ist frei. Die Veranstalter bitten jedoch um eine Spende als Wertschätzung für die künstlerischen Leistung der Mitwirkenden.
Bei Regen entfällt das Picknick. Das musikalische Programm findet dann in gleicher Besetzung als Matinée in der Schlosskirche Goseck statt.
Eine Veranstaltung des Schloss Goseck e. V. in Kooperation mit der Arche Nebra.
Im Anschluss an das musikalische Picknick besteht um 14 Uhr die Möglichkeit, an einer öffentlichen Führung durch das Sonnenobservatorium Goseck teilzunehmen. Die rund 7.000 Jahre alte Kreisgrabenanlage gilt als bislang frühester archäologischer Nachweis einer systematischen Himmelsbeobachtung.