Was klingt weiter, wenn die Zeit vergeht? Was verbindet Menschen über Jahrhunderte hinweg – in Freude und Sehnsucht, in Liebe, Glauben und der Suche nach dem Schönen? In „Zwischen Echo und Stille“ begegnen sich die farbenreiche Musik des Barock und die poetische Sprache dieser Zeit.
Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Heinrich Schmelzer, Theodor Schwartzkopff und aus dem Codex Rost lassen eine Epoche voller Klangreichtum und Ausdruckskraft lebendig werden. Mit Texten von Martin Opitz, Andreas Gryphius u.a. entsteht ein lebendiger Dialog zwischen Musik und Sprache, der die Vielfalt und das Lebensgefühl dieser Zeit erfahrbar macht. Eine besondere Rolle spielt die Viola – warm, dunkel und mit feinen Zwischentönen tritt sie aus ihrer vertrauten Rolle als Begleitinstrument heraus. Schon im Frühbarock entstanden Werke, in denen sie auch solistisch und mit großer Ausdruckskraft zur Geltung kommt. Ergänzt durch Arrangements entsteht ein facettenreiches Klangbild, in dem die Viola immer wieder neue Farben entfaltet.
Ein Konzert zwischen Wort und Klang, Vergänglichkeit und Lebenslust – zwischen Echo und Stille.